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Abreissen und Neubauen: ein Verlustspiel für Mietende

Kaum ein Tag ohne Schlagzeile zur Wohnungsnot in der Stadt Zürich. Unbezahlbare Mieten, Leerkündigungen und Abrisse: die Immobilieneigentümer sitzten meist am längeren Hebel, die Mietenden haben das Nachsehen. Nun zeigt eine SRF-Dok-Recherche, dass langjährige Immobilien- und Landbesitzende gleich doppelt profitieren: Ein Beispiel: Im Quartier Altstetten erlaubt die Stadt Zürich viel Verdichtung, 50 Prozent mehr Wohnraum auf bestehende Liegenschaften sind erlaubt. Das schafft Anreize dafür, dass Firmen zwar mehr Wohnungen bauen, dies aber häufig tun, indem sie alte Häuser abreissen und ersetzten. Danach sind die Mietzinse für die Vormieterschaft oft zu teuer. Immobilienfirmen, die ihr Land bereits seit langem besitzen, proftieren von den explodierenden Bodenpreisen. Für einen Quadratmeter Boden in Altstätten zahlte man um 1930 nur 29 Franken. Heute kostet ein Quadratmeter Land in Altstätten um die 10'000 Franken. Obwohl also die Investitionen beim Landkauf wegfallen, verteuern sich die Mieten unverhältnismässig, sagt die Expertin.

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