30.09.202060578 Ansichten

Mythos Matterhorn – Ein Erfahrungsbericht

Kein anderer Berg der Welt übt eine solche Anziehung aus. Das Matterhorn oder «Horu», wie es die Einheimischen nennen, ist ein Magnet für Bergsteigerinnen und Bergsteiger aus aller Welt. Sie scheuen keine Mühen und Kosten, um einmal auf dem bekannten Gipfel stehen zu dürfen.

Kein anderer Berg dieser Welt hat so viele Todesopfer zu beklagen: Jährlich sterben durchschnittlich sechs Menschen am Matterhorn. Darunter letztes Jahr auch ein Bergführer mit seinem Klienten, als ein Fixseil aus dem Fels brach. Ist das Bergsteigen in den letzten Jahren gefährlicher geworden? Bröckelt der Berg aufgrund des schwindenden Permafrosts? Sind die Alpinistinnen und Alpinisten weniger gut vorbereitet als früher? Oder ist einfach zu viel los am bekanntesten Berg der Schweizer Alpen? An einem sonnigen Tag im Juli sind hundert Menschen auf dem Gipfel des Matterhorns keine Seltenheit. Reporter Matthias Lüscher steigt mit dem Zermatter Bergführer Anjan Truffer aufs Matterhorn und schaut dabei auf und hinter die Fassade des weltbekannten Fotosujets. Anjan Truffer war schon über zweihundert Mal ganz oben und hat als Chef der Bergrettung Zermatt unzählige Rettungen am Berg durchgeführt. Er kennt das Horu wie kein Zweiter. Eine Reportage auf den Spuren des Mythos Matterhorn.

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