05.07.202029576 Ansichten

Wunderkinder – Der hochbegabte Maximilian

Maximilian Janischs IQ liegt bei 149+ und sprengt somit die gängige Skala. Seine schulische Karriere ist beispiellos: Die Primarschule brachte er in drei Jahren hinter sich, die Mathematik-Matur absolvierte er mit neun. Heute ist der bald Siebzehnjährige der jüngste Student der Schweiz.

Für Schlagzeilen sorgte Maximilian erstmals 2013, als er – mit neuen Jahren – von der ETH als Student abgelehnt wurde, während US-amerikanische Top-Universitäten um den Hochbegabten buhlten. In der Folge bot ihm die Universität Zürich ein auf ihn zugeschnittenes Förderprogramm an. Seit zwei Jahren ist Maximilian regulärer Student an der Uni Zürich und hat in zwei Semestern seinen Bachelor geschafft. Bald möchte er in Princeton bei seinem Mentor Camillo De Lellis promovieren. Parallel zu seinem Studium in Zürich absolviert Maximilian ein Mathematik-Studium in Perpignan. Seine Sommerferien verbringt Maximilian im italienischen Orbetello, wo das Mathegenie einen Sommer lang Italienisch lernt, zusammen mit anderen Sprachschülerinnen und Sprachschülern Ausflüge macht und in einer Gastfamilie lebt. Dort trifft Reporterin Helen Arnet auch auf Maximilians Eltern. «Ausnahmetalente wie Maximilian sind gar nicht so selten – speziell ist seine Art der Förderung», sagt Maximilians Vater Thomas Drisch, Mathematikprofessor im Ruhestand. Zusammen mit seiner Frau Monika Janisch einer promovierten Betriebsökonomin, hat er die Beschleunigung von Maximilians Schulkarriere angestossen. «Die Schweiz kann es sich schlicht weg nicht leisten, mathematisch-naturwissenschaftlich hochbegabte Kinder und Jugendliche nicht angemessen zu fördern», meint Vater Thomas Drisch, und auch Sohn Maximilian ist davon überzeugt. Denn momentan seien es vor allem Sport- und Musik-Ausnahmetalente, denen ein besonderes Augenmerk zuteilwerde.

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