17.03.20216675 Ansichten

«Rundschau talk» mit Bundesrätin Viola Amherd

Viola Amherd geniesst viel Sympathie – auch dank ihrer offenen Art. Bei ihrer politischen Bilanz glänzt aber bei Weitem nicht alles: Das VBS hat bei der Maskenbeschaffung keine gute Falle gemacht. Und bei ihrem wichtigsten Projekt – dem Kampfjet – hat sie ein Grounding nur um Haaresbreite verhindern können.

Fast wäre Bundesrätin Viola Amherd letzten Herbst mit ihrem Kampfjet an der Urne abgestürzt: Nur ein paar tausend Stimmen gaben den Ausschlag. Die beliebte und volksnahe Bundesrätin konnte nur eine hauchdünne Mehrheit der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von ihrem Milliardenprojekt überzeugen. Wie konnte das passieren? Im «Rundschau talk» sagt Bundesrätin Viola Amherd, was ihre Lehren aus dem beinahe-Grounding sind. Und wie sie die Armee in Zukunft beliebter machen will. Viola Amherd geniesst viel Sympathie – auch dank ihrer offenen Art. Doch politisch ist die Bilanz der CVP-Bundesrätin durchzogen: So machte die Armee auch bei der Maskenbeschaffung keine gute Falle. Amherds Leute waren überfordert und kauften überteuerte Masken fragwürdiger Herkunft. Und auch als Sportministerin muss sich Viola Amherd kritische Fragen gefallen lassen: Im «Rundschau talk» erzählt die ehemalige Spitzenturnerin Ariella Käslin, was sie im Nationalen Leistungszentrum Magglingen erlebt hat. Jahrelang wurden junge Frauen im staatlich geförderten Spitzensport gequält und gedemütigt. Braucht es jetzt nicht entschiedenere Reformen? Viola Amherd spricht darüber im «Rundschau talk».

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