23.10.201921060 Ansichten

Fall «Carlos»: Protokoll eines Desasters

Am 30. Oktober beginnt der Prozess gegen «Carlos». Ihm wird unter anderem schwere Körperverletzung gegen Gefängnisangestellte, Drohungen und Gewalt gegen Mitinsassen vorgeworfen. Es droht die Verwahrung. Seit Monaten lebt der Straftäter isoliert in einer Zelle der Strafanstalt Pöschwies, unter eigens für ihn geschaffenen Sicherheitsmassnahmen. Auch dort: Er droht und stellt sich quer, überfordert die Justiz. Der Vater von «Carlos» kritisiert in der «Rundschau» die «Willkür und Ungerechtigkeit» des Staates. Der 24-Jährige selbst, der mit seinem richtigen Namen, Brian, auftritt, spricht von «Erniedrigung». Sein Fall ist das Protokoll eines Desasters.

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