25.11.202020252 Ansichten

Geheimdienstaffäre, Corona im Milieu, Boni trotz Pandemie

Die «Rundschau»-Recherche zu den Verstrickungen einer zweiten Schweizer Firma in der Geheimdienstaffäre, die bis zum Finanzplatz reichen. Weiter: Wenig Lust im Milieu – die Reportage aus dem Zürcher Sexgewerbe. Und: Wenn Firmen trotz Corona Boni auszahlen.

Wirtschafts-Spionage? Die Geheimdienstaffäre weitet sich aus «Rundschau»-Recherchen decken auf: Nicht nur die Firma Crypto AG, sondern eine weitere Schweizer Firma geriet in den Sog ausländischer Geheimdienste. Die Firma verkaufte knackbare Verschlüsselungsgeräte – davon betroffen waren auch mehrere Bundesstellen, darunter der strategische Nachrichtendienst. Auch betroffen: eine grosse Schweizer Bank. Die «Rundschau»-Recherche. Wenig Lust im Milieu: Sexarbeiterinnen kämpfen ums Überleben In den meisten Schweizer Kantonen ist Sexarbeit trotz Pandemie erlaubt. Es gilt ein Schutzkonzept: Sex ist nur mit Maske oder in Stellungen ohne Gesichtskontakt möglich, Kondome sind Pflicht. Freier müssen zudem ihre Identität und Handynummer offenlegen – für viele eine zu grosse Hürde. Sexarbeiterinnen klagen über wenig Arbeit und wehren sich gegen die Auflagen der Behörden. Die «Rundschau»-Reportage aus dem Rotlichtmilieu. Boni trotz Pandemie: Wenn die Chefs kassieren In der Corona-Pandemie bleibt die wirtschaftliche Lage angespannt. Dies bekommen auch die Arbeitnehmenden etlicher Unternehmen der Verkehrsbranche zu spüren: Mitarbeitende verlieren ihre Stelle, arbeiten in Kurzarbeit und erhalten weniger Lohn. Dagegen lassen sich viele Manager weiterhin Vergütungen auszahlen – und das trotz Staatshilfen. Die «Rundschau» hat bei Unternehmen nachgefragt und zeigt: Viele Firmen halten auch in Zeiten von Corona an den Boni für ihre Top-Kader fest.

Mehr von Rundschau

Mehr aus Rundschau

Auch interessant