02.10.201913524 Ansichten

Postauto-Affäre: Die Nachwirkung des Skandals

Der Postautoskandal beschädigte 2018 das «Heile-Welt»-Image von Postauto dramatisch. Rund 200 Millionen Franken musste Postauto zurückzahlen. Ist die Affäre ausgestanden? Weiter: Der In-vitro-Boom und seine Gefahren. Und: Das Leiden und das Kämpfen der Frauen in Afghanistan.

Postauto-Affäre: Die Nachwirkung des Skandals. Die Postauto Schweiz AG hat jahrelang ihre Gewinne kleingeschrieben und so Subventionen in Millionenhöhe kassiert. Die Affäre erschütterte 2018 die Post bis in die höchsten Führungsetagen. Bis heute wirkt der Subventionsskandal nach. Wie geht die Post heute mit der Affäre um? Wo stehen die Ermittlungen gegen die Verantwortlichen? Die «Rundschau» auf Spurensuche ein Jahr nach dem Postautoskandal. Risiko In-vitro: Forscher warnt vor Herzproblemen. Der Kardiologe Urs Scherrer mischt mit seiner Forschung die Reproduktionsmedizin auf. Der bekannte Kritiker der In-vitro-Fertilisation untersucht seit Jahren die Folgen der künstlichen Befruchtung. Seine neuste Vermutung: Bei künstlich gezeugten Menschen steigt das Risiko für Herzschwäche. Der Kardiologe untersucht erstmals die Herzfunktion Erwachsener In-vitro-Personen. Im «Rundschau»-Gespräch nimmt Reproduktionsmediziner Michael von Wolff zu Scherrers Forschung Stellung. Bedroht und rechtlos: Frauen in Afghanistan. «Wenn ich zurückkehre, werden sie mich töten. Wenn ich es nicht tue, werden sie meine Familie töten.» Das sagt eine junge Afghanin, die aus Taliban-Territorium geflohen ist. Im Alter von zwölf Jahren sei sie zur Heirat gezwungen worden; ihr Mann schlug sie und ihr Schwiegervater forderte Sex. Ein Friedensabkommen könnte nun die Taliban in Afghanistan wieder an die Macht bringen. Ein Horrorszenario für afghanische Frauen. «Rundschau»-Journalistin Fiona Endres moderiert die Sendung.

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