11.11.201913176 Ansichten

Roger Schawinski im Gespräch mit Beat Glogger

Verschwörungstheorien, Impfskepsis, Esoterik: Die Wissenschaft ist in einer beispiellosen Glaubwürdigkeitskrise. Wieso haben Vertreter von dubiosen und unbelegten Theorien solchen Zulauf? Und wie wirkt man «Fake News» entgegen? Wissenschaftsjournalist Beat Glogger liefert bei Schawinski Antworten.

Die Anschläge vom 11. September wurden von der US-Regierung in Auftrag gegeben, eine globale Elite will die Herrschaft über die Menschheit erlangen, Elvis Presley lebt: Verschwörungstheoretikerinnen und zweifelhafte Welterklärer erfreuen sich bis weit in die gebildete Gesellschaft hinein immer grösserer Beliebtheit. Und dies längst nicht mehr nur in den Vereinigten Staaten, wo Donald Trump die Spekulationen teilweise noch befeuert. Doch nicht nur der Ablauf von Ereignissen wird hinterfragt, sondern auch wissenschaftliche Erkenntnisse. In der scheinbar aufgeklärten Schweiz steigt etwa die Zahl der Impfgegner, ist die Rede von der «Klimalüge» und sind homöopathische Mittel weiterhin im Trend. Christina von Dreien, 18-jähriger Esoterik-Star aus dem Toggenburg, spricht davon, die 5G-Technologie könne Handlungen und Emotionen beeinflussen. Belege? Fehlanzeige. Die Veranstaltungssäle sind bei ihren Auftritten dennoch voll. Was einst als gesichert galt, steht plötzlich auf dem Prüfstand. «Fakten statt Fake News» ist deshalb das Motto von Beat Glogger. Der ehemalige Moderator des Wissensmagazins «MTW» im Schweizer Fernsehen will mit seinem Onlineportal higgs.ch den serbelnden Wissenschaftsjournalismus wieder stärken, um der Skepsis entgegenzuwirken. Wie erfolgreich ist er dabei? Welche Fehler müssen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler tatsächlich ankreiden lassen? Roger Schawinski fragt nach.

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