08.04.201958619 Ansichten

Roger Schawinski im Gespräch mit Salomé Balthus

Sie ist Philosophin, Autorin und Prostituierte in einer Person: Salomé Balthus. Die 34-Jährige erklärt bei «Schawinski», weshalb sie jeder dieser Tätigkeiten mit Leidenschaft nachgeht und warum ihr Feministinnen wie Alice Schwarzer ein Dorn im Auge sind.

Angefangen hat alles als Studentenjob, mittlerweile ist Salomé Balthus Aushängeschild ihres eigenen Escortservices Hetaera in Berlin. Die Deutsche hat sich im Hochpreissegment etabliert und bietet Kunden das gewisse Etwas: «Einem echten High-Class-Escort geht es niemals darum, mit einem Kunden schnell ‘fertig’ zu werden. Sie hat den Ehrgeiz, dass er sie nicht vergisst», heisst es auf der Homepage. Auch wenn ihr die Arbeit als Prostituierte «einen Heidenspass» macht, sieht sich Balthus in erster Linie als Autorin. Der regelmässigen Kolumne in der deutschen Tageszeitung «Die Welt» soll noch in diesem Jahr ein Roman folgen. Und noch etwas weckt in ihr den Ehrgeiz, sich öffentlich Gehör zu verschaffen: Männerfeindlicher Feminismus, wie sie ihn etwa Alice Schwarzer unterstellt. Ein Prostitutionsverbot nach dem Vorbild Schwedens bekämpft Balthus vehement. Ist die studierte Philosophin aber nicht in einer privilegierten Position? Verneint sie die Problematik von Menschenhandel, Ausbeutung und Zwangsprostitution? Hat sie selbst unliebsame Erfahrungen mit Freiern gemacht? Roger Schawinski fragt nach.

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