26.06.202023165 Ansichten

«Z'Alp»: Reise zu einem anderen Lebensrhythmus (2/3)

Zum ersten Mal begleitet «SRF bi de Lüt» Älplerinnen und Älpler in die rustikale Bergwelt. Weg von der Zivilisation ziehen sie mit ihren Kühen, Ziegen und Schafen auf die Alp. Eine alte Schweizer Tradition lebt wie eh und je. «Wenn ich nicht auf die Alp gehen könnte, wäre ich nicht mehr Landwirt», sagt Hansueli Dietrich. Das sieht und spürt man. Bei den Appenzellern muss beim Alpaufzug alles perfekt sein: die Kleider, die Tiere, der Ablauf. Rund fünf Stunden dauert die Reise auf die kleine Schwägalp. Ein Highlight für alle, die mit dabei sind. Sechs Tage über Stock und Stein. 60 Kilometer mit 33 Schafen von Chur über die Lenzerheide nach Avers. Drei Frauen zwischen 18 und 47 Jahren wollen hoch zu Pferd quer durch die Bündner Berge. Übernachtet wird unter freiem Himmel bei den Tieren. Ob sie es schaffen, steht in den Sternen. Ueli von Allmen, 46, ist in den Bergen daheim. Er verbringt den Sommer allein mit seinen Tieren auf zwei Alpen oberhalb von Habkern im Berner Oberland. Käse macht er traditionell auf offenem Feuer im Kupferkessel. Die Tage sind lang, die Nächte kurz. Ohne Strom und ohne Gesellschaft. Es sind die Einfachheit und Ruhe, die Ueli immer wieder auf die Alp ziehen.

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