Braucht es eine Gebühr, um Spitäler zu entlasten?
Wer krank ist, geht normalerweise zur Hausärztin oder zum Hausarzt. Viele Menschen suchen aber auch direkt Hilfe beim Spital-Notfall. Mit der Folge, dass dort sogenannte Bagatellfälle Ressourcen brauchen, die eigentlich für die schweren Fälle gedacht sind. Ein Vorstoss im Parlament will hier Gegensteuer geben. Die Idee: Wer in den Notfall geht, muss zuerst 50 Franken zahlen. So sollen die Notfälle entlastet und Leute davon abgehalten werden, wegen Kleinigkeiten in den Notfall zu gehen. Der Nationalrat hat die Gebühr von 50 Franken am Mittwoch knapp angenommen. Sie soll aber von den Kantonen freiwillig eingeführt werden können. Das Geschäft geht nun weiter an den Ständerat.
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