China – Landbevölkerung friert für saubere Luft
Im Winter weht im Norden Chinas ein eisiger Wind. Früher wärmte sich die Bevölkerung mit Kohleöfen – auf Kosten der Luft. Nun hat die Regierung dies verboten und die Haushalte zum Umstieg auf Gas und Strom gezwungen. Die Städte atmen heute sauberere Luft, doch in den Dörfern der Provinz Hebei stossen die Bauern an ihre Grenzen: Erdgas und Strom sind teuer, viele können sich ein warmes Haus nicht mehr leisten. Manche heizen nachts heimlich mit Kohle, um die Kälte zu überstehen. Während die Städte aufatmen, frieren die Menschen auf dem Land.
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