Cybermobbing soll künftig ein eigener Straftatbestand werden
Der Nationalrat setzt die Arbeit an einer Gesetzesrevision fort: Cybermobbing soll künftig ein eigener Straftatbestand werden. Wiederholtes Demütigen, Schikanieren und Bedrohen im digitalen Raum soll gezielt unter Strafe stehen. Die Debatte ist nicht neu: Bereits 2017 starb die 13-jährige Céline nach monatelangem Online-Mobbing durch Suizid. Ihre Eltern kämpfen seither für schärfere Gesetze und leisten Aufklärungsarbeit an Schulen. Der Fall zeigt die Dringlichkeit: Freizügige Bilder wurden ohne Célines Einverständnis auf Tiktok verbreitet, sie wurde erpresst und blossgestellt. Der Täter und die Täterin wurden verurteilt – mit einer milden Strafe. Die ganze Reportage «Mobbing, Ausgrenzung bis zum Suizid» von #SRFrec findest du auf Play SRF.