Katastrophale Unwetter in Brasilien
Am Montag hatte es in den Grossstädten Juiz de Fora und Ubá im Südosten Brasiliens angefangen zu regnen. Die heftigen Niederschläge liessen unter anderem den Fluss Paraibuna über die Ufer treten. Innerhalb einer Nacht verwandelte sich die Region im Bundesstaat Minas Gerais in ein Katastrophengebiet. Die Wassermassen lösten zahlreiche Erdrutsche aus, beschädigten Brücken und Strassen, führten zu Stromausfällen und überschwemmten ganze Stadtviertel. Fast 700 Einwohnerinnerinnen und Einwohner zwischen Juiz de Fora und dem 85 Kilometer weiter nördlich gelegenen Ubá mussten ihre Häuser verlassen. Rund 500 Einsatzkräfte haben, unterstützt von Suchhunden, bisher etwa 200 Menschen lebend gerettet. Sie suchen weiter in den Trümmern der 74 eingestürzten Häuser nach Vermissten. Mehrere Schulen wurden zu Notunterkünften umfunktioniert.