Nationalrat setzt Zeichen gegen Verfolgung von Fahrenden
Zwischen 1926 und 1973 wurden in der Schweiz die ethnische Minderheit der Sinti und Jenischen verfolgt. Nachdem der Bundesrat die Verfolgung 2025 als «Verbrechen gegen die Menschlichkeit» eingestuft hat, folgt nun auch der Nationalrat. Mit der Erklärung sollen vor allem die betroffenen Gemeinschaften der Jenischen und Sinti gestärkt werden. Sie anerkennen die Schritte von Bundesrat und Nationalrat, verlangen vom Bund jedoch Taten. Vor allem Aufklärung, die Tragödie als Pflichtstoff an Schulen und dass die Schaffung von Standplätzen für Fahrende eine Bundeskompetenz wird.
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