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Rassismusvorwürfe gegen Lausanner Polizei

Zwei Nächte in Folge gehen Jugendliche in Lausanne auf die Strasse und beschiessen die Polizei. Sie sind wütend, weil ein Schwarzer Jugendlicher auf der Flucht vor der Polizei ums Leben gekommen ist. Das ist ein weiterer Fall in einer Reihe von Polizeieinsätzen im Kanton Waadt, bei dem eine Schwarze Person stirbt. Die Polizei versucht beim neusten Fall, den Rassismusvorwurf nicht aufkommen zu lassen. Sie sagt, die Hautfarbe des jungen Mannes sei im Moment des Polizeieinsatzes nicht erkennbar gewesen. Er habe einen Helm getragen. Aber auch an einer anderen Front sieht sich die Polizei mit dem Rassismusvorwurf konfrontiert. Die Staatsanwaltschaft hat zwei private Whatsapp-Chats sichergestellt – geführt von aktiven und ehemaligen Polizisten. Unter den 10'000 Nachrichten finden sich rassistische Witze, sexistische, homophobe und antisemitische Äusserungen.

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