Schweiz hält für Opfer der Brandkatastrophe inne
Um 14 Uhr hielt die Schweiz vielerorts für einen Moment inne. Die Bevölkerung gedachte während einer Schweigeminute der Opfer der Brandkatastrophe vom 1. Januar in Crans-Montana. Zeitgleich läuteten in der ganzen Schweiz die Glocken der Landeskirchen. Der Bundesrat und die christlichen Kirchen hatten die Bevölkerung dazu aufgerufen, diesen Moment dem Gedenken an die Verstorbenen, der Solidarität mit den Verletzten und ihren Angehörigen sowie dem Dank an alle Einsatzkräfte zu widmen. Der Trauertag wurde auch auf kantonaler und lokaler Ebene begangen. In Bern etwa hielten die Trams und Busse um 14 Uhr für 20 Sekunden an und betätigten die Warnblinker zum Gedenken. In den Bahnhöfen des Landes wurde die Hintergrundmusik abgeschaltet. Die Zugführerinnen und Zugführer liessen ihre Züge kurz vor 14 Uhr pfeifen. In Bern wurden die Fahnen des Bundeshauses und der Bundesgebäude auf Halbmast gesetzt, so wie an vielen anderen Orten in der Schweiz. Die beiden grossen Flughäfen Genf und Zürich sowie der Flugplatz Payerne VD stellten auf Veranlassung der Flugsicherungsbehörde Skyguide während der Schweigeminute alle Starts ein.