Schweizer Frauen wehren sich gegen Deepfake-Pornos
Schweizer Frauen finden ihr Gesicht plötzlich in KI-generierten Pornos wieder – ohne ihr Wissen, ohne ihre Einwilligung. Der «Tages-Anzeiger» deckt auf: Vierzehn Frauen, darunter bekannte Influencerinnen, wurden Opfer von Deepfake-Missbrauch. Auf zwei Telegram-Kanälen kursierten in den letzten zwei Jahren über 70 pornografische Bilder und Videos von ihnen. Nutzer und Software-Hersteller helfen sich gegenseitig beim Erstellen solcher Deepfakes. Mehrere Betroffene haben nun Strafanzeige erstattet – möglich wäre ein Verfahren wegen Ehrverletzung oder Identitäts-Missbrauch; einen eigenen Straftatbestand für sexualisierte Gewalt im Netz gibt es in der Schweiz nicht.
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