USA greifen Boote in der Karibik an
Seit Wochen greift das US-Militär in der Karibik und im Pazifik Boote an, die es als Teil des Drogenschmuggels einstuft. Laut eigenen Angaben wurden dabei mehr als 80 Menschen getötet. Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International haben die Angriffe als aussergerichtliche Tötungen verurteilt. Und auch aus Sicht von UNO-Menschenrechtsexperten verstossen die USA damit gegen das Völkerrecht. Besonders im Fokus steht Venezuela: Die Regierung von US-Präsident Donald Trump beschuldigt Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro, in den Drogenschmuggel in die USA verwickelt zu sein und Anführer eines Drogenkartells zu sein. Maduro bestreitet dies, und interpretiert die starke Militärpräsenz als Drohgebärde, und als Versuch, seine Regierung zu schwächen.