23.02.20207202 Ansichten

Kunst der Zwillingsbrüder Riklin stellt den Alltag auf den Kopf

Seit über 20 Jahren entwickeln die Zwillingsbrüder Frank und Patrik Riklin in ihrem Atelier für Sonderaufgaben Ideen, mit denen sie festgefügte (Denk-)Systeme auf den Kopf stellen. Mit dem «Null Stern Hotel» machten sie auch international Furore. Ein Porträt zweier umtriebiger Konzeptkünstler.

«Da, wo alle gehen, wächst kein Gras», sagen Patrik und Frank Riklin, die Zwillingsbrüder aus St. Gallen, die seit über 20 Jahren als Konzeptkünstler zusammenarbeiten. In ihrem Atelier für Sonderaufgaben untersuchen sie die festgefügten Systeme des Alltags und stellen diese mit ihren Interventionen immer wieder auf den Kopf. Mit dem Projekt «Null Stern Hotel» schafften es die zwei Künstler sogar, eine Marke zu kreieren, die weltweit für Aufsehen sorgte und Investoren anzog. Den Zwillingen lag ein Angebot vor, mit dem sich ein Leben lang finanziell sorglos leben lässt. Die Entscheidung fiel den beiden nicht schwer, denn: «Nicht der Kunde ist König, sondern der Inhalt.» Geboren sind sie am 17. Dezember 1973 in St. Gallen. Frank ist neun Minuten älter als sein Zwillingsbruder Patrik. In vielem sind sie sehr ähnlich und dann auch wieder sehr anders. Der Film «Kunst hoch zwei – Patrik und Frank Riklin» zeichnet den Weg von zwei spannenden Persönlichkeiten nach, von der gemeinsamen familiären Prägung, über Zeiten der Abgrenzung und Identitätsfindung, bis hin zum Wiederzusammenfinden im gemeinsamen Atelier für Sonderaufgaben.

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