21.02.202112414 Ansichten

Die Grenzen des Wissens

«Ich weiss, dass ich nichts weiss» lautet der wohl berühmteste Satz der Philosophiegeschichte. Sokrates mahnte zur Demut: Unser Erkenntnisvermögen ist begrenzt. Doch unser Wissen nimmt jährlich zu. Könnte es also sein, dass wir dereinst alles wissen? Oder hat unser Wissenshorizont Grenzen?

Welche Geheimnisse die Weiten des Alls bergen und was die Welt im Innersten zusammenhält: Kaum etwas hält uns mehr in Atem als die Suche nach neuem Wissen. Und doch stossen wir dabei immer wieder an Grenzen. Es ist gut, diese Grenzen zu kennen, sagt Wissenschaftsphilosoph Claus Beisbart. Denn was wir nicht wissen können, darüber lohne es sich auch nicht zu streiten. Doch werden die erbittertsten Kämpfe nicht viel mehr über Glaubens- als über Wissensfragen geführt? Und warum haftet dem Skeptizismus gegenwärtig etwas Problematisches an, wo doch Sokrates uns zur Skepsis ermahnte? Barbara Bleisch unternimmt mit Claus Beisbart eine Reise an die Grenzen unseres Wissenshorizonts und fragt nach dem Wert des Wissens, auch angesichts der Corona-Pandemie.

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