14.04.201913030 Ansichten

Ernst Fehr: Lässt sich der Egoismus austricksen?

Der in Zürich lehrende Verhaltensökonom Ernst Fehr gehört zur Weltspitze. Seit Jahren wird er als Kandidat für den Wirtschaftsnobelpreis gehandelt. Fehr weiss, unter welchen Bedingungen das Gute im Menschen zum Vorschein kommt. Doch sieht er auch Lösungen für die globalen Probleme der Gegenwart?

Der Mensch sei weder rational noch egoistisch, anders als die gängige Theorie des Homo Oeconomicus behauptet. Auch Fairness und Altruismus seien im Menschen angelegt, meint der in Zürich lehrende und weltweit führende Verhaltensökonom Ernst Fehr. Das Gute im Menschen müsse aber durch die richtigen Spielregeln und Anreize gefördert werden. In der Politik ebenso wie in der Wirtschaft. Beim Thema Organspende ebenso wie bei Managergehältern. Doch welche Vorschläge hat der Vorarlberger, um die globalen Herausforderungen der Gegenwart – wie Klimawandel, Migration oder Armut – anzugehen? Yves Bossart spricht mit dem Starökonomen.

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