19.05.20197396 Ansichten

Europa – Ein Ort, eine Idee, eine Gemeinschaft?

Europa sei kein Ort, sondern eine Idee, schrieb Bernard-Henri Lévy 1995. Doch 30 Jahre nach dem Mauerfall lähmen Populismus, Bürokratie und das ewige Tauziehen um den Brexit Pragmatismus und Innovation. Wohin steuert dieser Kontinent? Eine Debatte mit Ulrike Guérot und Frank Schimmelfennig. Ende Mai findet in 28 Ländern Europas die neunte Europawahl statt. Nach jener in Indien ist dies die grösste demokratische Wahl der Welt. Auch die Briten wählen mit, denn der Brexit ist bis Halloween verschoben. «Wie hältst du’s mit Europa?» werden die Stimmberechtigten indirekt gefragt, denn es scheint sich ein Graben zu öffnen zwischen Stadt und Land, zwischen jenen, die von der Europäischen Union profitieren und jenen, an denen der Fortschritt vorbeizieht. So werden den populistischen Parteien von Ungarn bis Italien satte Gewinne vorausgesagt, das einstige Friedensprojekt scheint gefährdet wie noch nie. Wohin steuert Europa? Was ist geblieben von der grossen Idee? Und wie soll die Zukunft aussehen? Barbara Bleisch im Gespräch mit den Politikwissenschaftlern Ulrike Guérot und Frank Schimmelfennig. Literatur: Ulrike Guérot: «Wie hältst du’s mit Europa?». Steidl, 2019 Ulrike Guérot: «Warum Europa eine Republik werden muss! Eine politische Utopie». Dietz, 2016 Raphaël Glucksmann: «Die Politik sind wir!» Hanser, 2019 Kate Connolly: «Exit Brexit». Hanser, 2019

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