23.06.201911178 Ansichten

Jürgen Habermas: Wie geht Demokratie?

Der deutsche Philosoph und Soziologe Jürgen Habermas gehört zu den wichtigsten Intellektuellen weltweit. Aus Anlass seines 90. Geburtstags spricht Yves Bossart mit Seyla Benhabib und Rainer Forst, zwei der einflussreichsten Schüler von Habermas, über seine Theorie und seine politischen Forderungen.

Jürgen Habermas ist ein Theoretiker, der sich immer wieder in öffentliche Debatten einmischt. Bereits in den 60er-Jahren wurde er zum Impulsgeber der linken Studentenbewegung, deren Aktionismus er später kritisierte. Habermas lebt vor, was seine Theorie fordert: Eine lebendige, öffentliche Debatte. Gerechtigkeit liesse sich nur im Gespräch finden, meint der 90-Jährige, im «herrschaftsfreien Diskurs» aller Betroffenen. Doch wie lässt sich dieses Ideal des vernünftigen Gesprächs verwirklichen? Wie geht Demokratie in Zeiten der Digitalisierung und Globalisierung? Darüber spricht Yves Bossart mit zwei der bedeutendsten Schüler von Habermas: Seyla Benhabib, Professorin für Philosophie und Politik an der Universität in Yale, und Rainer Forst, Philosophieprofessor an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Literatur: Stefan Müller-Doohm: «Jürgen Habermas. Eine Biographie», Suhrkamp, 2014

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