14.03.20217979 Ansichten

Hoffnung in der Krise

Seit mehr als einem Jahr befindet sich die Welt kollektiv im Krisenmodus. Die nicht enden wollenden Massnahmen zur Pandemie-Bekämpfung erzeugen zunehmend Resignation und Frust. Wie gelangt man zu einer hoffnungsvollen Grundhaltung, die über die Tiefe von Kalendersprüchen hinausgeht?

Durchhalteparolen sollen über eine Durststrecke hinweghelfen. Was aber, wenn das Streckenende nicht in Sicht ist und gewaltige Herausforderungen existenzielle Ängste hervorrufen? Spätestens, wenn sich das Gefühl von Überforderung und Ohnmacht breit macht, stellt sich die Frage nach Hoffnung und Optimismus. Doch lassen sich diese herbeireden und gar erlernen? Wer oder was bringt Hoffnung, und ist sie ohne Angst überhaupt denkbar? In allen Religionen spielt die Aussicht auf Lohn für Anstrengung und Heilsgewissheit eine grosse Rolle. Doch was taugt Religion heute noch konkret als Quelle der Hoffnung und inwieweit sind grosse Versprechen und Schönwetterprognosen naive Selbsttäuschung? Ein Gespräch gegen das Verzweifeln mit dem Theologen und Religionsphilosophen Hartmut von Sass, moderiert von Amira Hafner-Al Jabaji.

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