16.01.20222394 Ansichten

Uiguren – Das unsichtbare Leid einer religiösen Minderheit

Über zehn Millionen Uiguren leben in der Provinz Xinjiang im Westen Chinas. Als muslimische Minderheit werden sie seit Jahren durch die Regierung systematisch diskriminiert, gefoltert und in Arbeits- oder «Umerziehungslagern» gefangen gehalten. Was bedeutet diese Leiderfahrung für ihren Glauben?

Die chinesische Regierung geht gnadenlos gegen die Uigurinnen und Uiguren vor. Sie werden überwacht und gezwungen, ihrer Religion und Kultur abzuschwören und sich der Ideologie der Kommunistischen Partei zu unterwerfen. Viele von ihnen sind seit Jahren verschollen, für ihre Familien unerreichbar. Ein unabhängiges Gericht wirft China Genozid an den Uiguren vor. Peking leugnet, dass es sich dabei um Menschenrechtsverbrechen handelt. Das unsichtbare Leid einer religiösen Minderheit: Welche Rolle spielt dabei ihr muslimischer Glaube? Warum genau sind sie Opfer dieser repressiven Politik geworden? Und was bedeutet das für ihren Glauben? Ahmad Milad Karimi spricht mit Andili Memetkerim, Naturheilpraktiker und Präsident des uigurischen Vereins der Schweiz, der vor über 20 Jahren in die Schweiz floh, und mit Paula Schrode, Professorin für Religionswissenschaften mit Schwerpunkt Islam an der Universität Bayreuth.

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