09.12.20201164 Ansichten

Asylsuchender in der Schweiz: «Ich fühle mich manchmal wie im Gefängnis»

Der 19-jährige Saeed lebt seit rund acht Jahren in der Schweiz – drei davon im Rückkehrzentrum für abgewiesene Asylsuchende. Er musste die Lehre abbrechen und lebt nun mit seiner Familie ohne Papiere auf engstem Raum. Zusammen mit anderen Abgewiesenen will er auf deren prekäre Situation aufmerksam machen, um irgendwann ein normales Leben führen zu dürfen.

Der 19-jährige Saeed lebt seit rund acht Jahren in der Schweiz – drei davon mit seiner sechsköpfigen Familie auf engstem Raum im Rückkehrzentrum für abgewiesene Asylsuchende. Nicht nur das Führen einer Beziehung ist durch die Wohnsituation erschwert: Durch die ständigen Kontrollen im Asylzentrum, die vielen Vorgaben und das wenige Geld der Nothilfe fühle er sich manchmal wie im Gefängnis. Der junge Iraner versucht deshalb, mit Teilnahme an Demonstrationen auf die prekäre Situation von Asylsuchenden aufmerksam zu machen – schliesslich wünsche er sich nichts mehr, als eine Bewilligung und Papiere, die es ihm erlauben, legal in der Schweiz zu leben.

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