Seit 25 Jahren gibt es die Sendung «Tagesgespräch». Bundesrätinnen, Wirtschaftsführer, Weltmeisterinnen und Hitparadenstürmer standen in fast 5000 Sendungen Rede und Antwort. Wer war am häufigsten zu Gast? Und wann führte ein Garagentor unfreiwillig Regie? Ein Überblick.
Top-Gäste
Über 3000 Gäste waren bereits im «Tagesgespräch», am häufigsten der ehemalige SVP-Parteipräsident Toni Brunner mit 23 Auftritten.
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Bild 1 von 5. Er war am häufigsten zu hören: Ex-Parteipräsident Toni Brunner sass für die SVP über 20 Jahre im Nationalrat. Bildquelle: KEYSTONE/Alessandro della Valle.
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Bild 2 von 5. Auch sie war öfters zu hören: alt Bundesrätin Doris Leuthard. Bildquelle: KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi.
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Bild 3 von 5. Auch Christa Markwalder von der FDP war öfters zu Gast. Bildquelle: KEYSTONE/Anthony Anex.
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Bild 4 von 5. Ebenso wie alt Bundesrat Moritz Leuenberger,. Bildquelle: KEYSTONE/Peter Schneider.
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Bild 5 von 5. oder der ehemalige CVP-Präsident Christophe Darbellay. Bildquelle: KEYSTONE/Cyril Zingaro.
Zu den Spitzenreitern gehören auch Doris Leuthard, Christa Markwalder, Moritz Leuenberger oder Christophe Darbellay. Die Sendung lebt von Personen und ihren Kompetenzen.
Top-Themen
In den 2000ern prägten klassische Politik- und Wirtschaftsthemen die Sendung. In den 2010er Jahren lag der Fokus öfters auch auf internationalen Themen, der EU und Migration. In den 2020ern gibt es einen starken Peak bei der Pandemie und den verschiedenen Krisen und Kriegen. Über alles gesehen ist Politik das dominierende Thema. Gefolgt von Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Sport.
Top-Länder
Das «Tagesgespräch» ist national geprägt. Sendungen zu Schweizer Themen stehen mit Abstand auf Platz eins. Die Sendung schaut aber auch über die Grenzen hinaus: Nach der Schweiz folgen die USA, Deutschland, Russland und die Ukraine.
Top-Moderatorinnen und -Moderatoren
Susanne Brunner und Marc Lehmann haben in den letzten 25 Jahren am meisten Sendungen moderiert. Das aktuelle Team, Karoline Arn, David Karasek und Simone Hulliger, kommen zusammen auf 726 Sendungen.
Tagesgespräch: Moderatorinnen und Moderatoren (nach Häufigkeit)
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Bild 1 von 16. Susanne Brunner. Bildquelle: SRF/Marion Nitsch.
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Bild 2 von 16. Marc Lehmann. Bildquelle: SRF/Severin Nowacki.
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Bild 3 von 16. Emil Lehmann. Bildquelle: SRF/Marion Nitsch.
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Bild 4 von 16. Barbara Peter. Bildquelle: SRF/Severin Nowacki.
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Bild 5 von 16. Urs Siegrist. Bildquelle: SRF/Severin Nowacki.
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Bild 6 von 16. David Karasek. Bildquelle: SRF/Gian Vaitl.
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Bild 7 von 16. Karoline Arn. Bildquelle: SRF/Gian Vaitl.
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Bild 8 von 16. Ivana Pribakovic. Bildquelle: SRF/Severin Nowacki.
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Bild 9 von 16. Sonja Hasler. Bildquelle: SRF/Oscar Alessio.
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Bild 10 von 16. Simone Hulliger. Bildquelle: SRF/Gian Vaitl.
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Bild 11 von 16. Elizabeth Pestalozzi. Bildquelle: SRF/Michael Stahl.
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Bild 12 von 16. Iwan Lieberherr. Bildquelle: SRF/Gian Vaitl.
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Bild 13 von 16. Barbara Widmer. Bildquelle: SRF/Michael Stahl.
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Bild 14 von 16. Rafael von Matt. Bildquelle: SRF/Charles Benoit.
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Bild 15 von 16. Dominik Meier. Bildquelle: SRF/Géraldine Jäggi.
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Bild 16 von 16. Beat Soltermann. Bildquelle: SRF/Oscar Alessio.
Wer das «Tagesgespräch» moderiert, macht es in der Regel lange: In den 25 Jahren gab es nur neun Haupt-Hosts – Sonja Hasler, Emil Lehmann, Susanne Brunner, Urs Siegrist, Barbara Peter, Marc Lehmann, Karoline Arn, David Karasek, Simone Hulliger.
Top-Flops
Das «Tagesgespräch» ist noch nie ausgefallen (zumindest kann sich niemand daran erinnern). Bemerkenswert, bei fast 5000 Sendungen! Nicht immer lief aber alles nach Plan: Einmal war die Sendung unfreiwillig kurz: Ein Gespräch mit einem Aviatik-Experten zur neuen Fluggesellschaft Swiss endete nach zehn Minuten abrupt: Jemand hatte unbekümmert eine Garagentür geschlossen und dabei fatalerweise das Übertragungskabel des Sendewagens durchtrennt.
Und einmal verpasste ein Gast seinen Termin: Der Musiker Pepe Lienhard hätte im Rahmen des ESC live und vor Publikum in Basel zum Gespräch erscheinen sollen, er hatte sich aber den Termin falsch in der Agenda eingetragen. Zum Glück war die Aufnahme für den Folgetag bereits im Kasten und konnte gespielt werden.