- Polizei und Veterinärdienst haben im Aargau eine Tierhaltung aufgehoben.
- In einem Schopf fanden sie 75 Hühner, vier Ziervögel, sieben Katzen und einen Hund – die meisten in schlechtem Zustand.
- Diverse Hühner und Vögel seien beim Eintreffen tot gewesen, schreibt der Kanton.
- 59 Hühner mussten aus Tierschutzgründen eingeschläfert werden.
Nach einem Hinweis aus der Bevölkerung rückte die Polizei in den Aargauer Bezirk Kulm aus. Die hygienischen Bedingungen der Tierhaltung seien «äusserst schlecht» gewesen, teilt das Veterinäramt mit. «Ein Grossteil der Hühner war ohne Licht und Zugang zu Wasser.» In den Ställen habe man mehrere Kadaver gefunden. Das Futter war verschimmelt.
Der Veterinärdienst habe den Tierrettungsdienst und eine externe Tierärztin beigezogen. Die meisten Tiere wurden beschlagnahmt und «an geeigneten Orten» untergebracht. 59 Hühner wurden aus Tierschutzgründen eingeschläfert.
Der Tierhalter hat eine Anzeige und ein Tierhalteverbot erhalten. Die strafrechtlichen Ermittlungen laufen. Der Tierhalter war den Behörden nicht bekannt.