Darum geht es: In Chur stimmt die Bevölkerung über einen Rahmenkredit für eine neue Direktverbindung mit einer Luftseilbahn zum Hausberg Brambrüesch ab. Mit dem Projekt würde Churs Hausberg erstmals direkt mit einer modernen Bahn erreichbar sein. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 40.6 Millionen Franken.
Das ist geplant
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Geplant ist eine 10er-Gondelbahn mit einer Mittelstation in Fülian, die die Fahrzeit deutlich verkürzt und eine durchgehende, hindernisfreie Fahrt vom Stadtzentrum auf den Berg ermöglicht. Bei Zustimmung könnte die Bahn frühestens im Dezember 2028 in Betrieb genommen werden. Bis dahin bleibt die bestehende Anlage uneingeschränkt in Betrieb.
Die Vorgeschichte: 2019 stimmte die Bevölkerung mit 55 Prozent einer Investition von 24.4 Millionen Franken für eine neue Direktverbindung Chur–Brambrüesch zu. Seither reicht dieser Beitrag jedoch nicht mehr aus, um das Projekt zu realisieren. Aufgrund von Teuerung und der detaillierteren Planung haben sich die Baukosten erhöht. Zusätzlich sind ein Landtausch sowie eine Vorfinanzierung für eine Arealbereitstellung nötig.
Legende:
Keystone/Gian Ehrenzeller
Die Situation heute: Brambrüesch ist über zwei Sektionen erschlossen: von Chur zum Känzeli und weiter nach Brambrüesch. Die erste Sektion ist technisch noch einwandfrei, die zweite Sektion hingegen ist veraltet und anfällig für Störungen. Ein Ausfall könnte die Firma hinter der Bergbahn existenziell gefährden.
Weitere Vorlage
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Am 8. März stimmen die Churer Stimmberechtigten über zwei Vorlagen ab. Neben der Direktverbindung der Brambüeschbahn geht es um die Erhöhung des jährlichen Betriebsbeitrags an die Stadtbibliothek um über 150'000 Franken.
Abstimmungsdossier
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Legende:
SRF
News und Hintergründe zu den Abstimmungen vom 8. März 2026.