Freiburg gehört zu den linksten Städten der Schweiz. Die fünfköpfige Stadtregierung, der Gemeinderat, besteht aus zwei SP-Mitgliedern, einer Grünen und einem Mann der Mitte-Links-Partei (ehemals CSP). Den fünften Sitz besetzt die Mitte-Partei. FDP und SVP sind nicht vertreten. Sie greifen die linke Hochburg an.
Die beiden Sitze von Thierry Steiert (SP) und Laurent Dietrich (Mitte) werden frei. Der Stadtpräsident und sein Vize treten nicht mehr an.
Gemeinderatswahl: 26 Kandidierende auf 6 Listen
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Bild 1 von 6. Liste 1: L'Entente (Mitte, FDP, SVP). Océane Gex, David Krienbühl, Isabelle Sob, David Papaux, Simon Murith (v.l.n.r.). Bildquelle: L'Entente Fribourgeoise.
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Bild 2 von 6. Liste 2: Sozialdemokratische Partei. Marc Vonlanthen, Marine Jordan, Elias Moussa, Sophie Delaloye, Thomas Gremaud (v.l.n.r.). Bildquelle: SP Freiburg.
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Bild 3 von 6. Liste 4: Mitte-Links. Vincent Pfister, Marie-Claire Rey-Baeriswyl, Pierre-Olivier Nobs, Isabelle Truong, Gérald Collaud (v.l.n.r.). Bildquelle: Mitte-Links Freiburg.
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Bild 4 von 6. Liste 6: Grünliberale. Ana Fontes Martins, Mathias Rossi, Caroline Revaz, Fabienne Etter, Leonardo Gomez Mariaca (v.l.n.r.). Bildquelle: Keystone.
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Bild 5 von 6. Liste 7: Grüne und Junge Grüne. Margot Chauderna, Liliane Galley, Mirjam Ballmer, Valentine Mauron, Josée Cattin Kuster (v.l.n.r.). Bildquelle: Grüne Freiburg/Francesco Ragusa.
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Bild 6 von 6. Liste 9: Partei-Klub der Künstler. Claudio Rugo kandidiert alleine auf einer Liste. Bildquelle: Künstlerpartei.
Die Bisherigen Elias Moussa (SP), Mirjam Ballmer (Grüne) und Pierre-Olivier Nobs (Mitte-Links) wollen in der Regierung bleiben. Sie treten jeweils auf einer eigenen Liste ihrer Partei an – mit vier weiteren Kandidatinnen und Kandidaten.
Angegriffen werden sie von einer gemeinsamen Liste der bürgerlichen Parteien Mitte, FDP und SVP mit fünf Kandidierenden, einer Fünferliste der GLP und einer Liste der Künstlerpartei mit einem Kandidaten.
Insgesamt treten für die Stadtregierung also 26 Kandidierende an – darunter 14 Frauen.
Im Stadtparlament, dem Generalrat, verfügt Rot-Grün über 51 der 80 Sitze.