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Wahlen Stadt Freiburg In Freiburg greift Bürgerliche Allianz linke Hochburg an

Am 8. März werden in der Stadt Freiburg Gemeinderegierung und Parlament neu gewählt. Ein Überblick.

Freiburg gehört zu den linksten Städten der Schweiz. Die fünfköpfige Stadtregierung, der Gemeinderat, besteht aus zwei SP-Mitgliedern, einer Grünen und einem Mann der Mitte-Links-Partei (ehemals CSP). Den fünften Sitz besetzt die Mitte-Partei. FDP und SVP sind nicht vertreten. Sie greifen die linke Hochburg an.

Die beiden Sitze von Thierry Steiert (SP) und Laurent Dietrich (Mitte) werden frei. Der Stadtpräsident und sein Vize treten nicht mehr an.

Gemeinderatswahl: 26 Kandidierende auf 6 Listen

Die Bisherigen Elias Moussa (SP), Mirjam Ballmer (Grüne) und Pierre-Olivier Nobs (Mitte-Links) wollen in der Regierung bleiben. Sie treten jeweils auf einer eigenen Liste ihrer Partei an – mit vier weiteren Kandidatinnen und Kandidaten.

Angegriffen werden sie von einer gemeinsamen Liste der bürgerlichen Parteien Mitte, FDP und SVP mit fünf Kandidierenden, einer Fünferliste der GLP und einer Liste der Künstlerpartei mit einem Kandidaten.

Insgesamt treten für die Stadtregierung also 26 Kandidierende an – darunter 14 Frauen.

SRF-Korrespondent: «Die Strategie könnte aufgehen»

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SRF-Freiburg-Korrespondent Oliver Kempa schätzt die Ausgangslage ein: «Eine Prognose ist schwierig. Aber die Strategie der Bürgerlichen, in diesem Jahr eine gemeinsame Liste aufzustellen, könnte aufgehen: Nimmt man die Resultate der letzten Wahlen, dann hätten Mitte, FDP und SVP einen zweiten Sitz geholt, wenn sie schon damals zusammen angetreten wären. Sollte das dieses Jahr gelingen, stellt sich die Frage, wer verliert? Die Grünen sitzen ziemlich fest im Sattel, das dürfte sich deshalb zwischen dem zweiten Sitz der SP und dem einen von Mitte-Links entscheiden. GLP und Künstlerpartei haben höchstens Aussenseiterchancen.»

 Im Stadtparlament, dem Generalrat, verfügt Rot-Grün über 51 der 80 Sitze.

Darum geht es in den Deutschfreiburger Gemeinden

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Am 8. März stehen in den meisten Freiburger Gemeinden Gesamterneuerungswahlen an. Ein Überblick über die wichtigsten Gemeinden:

In Tafers, dem Hauptort des Sensebezirks, wird zum ersten Mal ein Generalrat gewählt, der die Gemeindeversammlung ersetzt. Für 50 Sitze kandidieren 153 Personen. Im Gemeinderat kandidieren fünf der neun Bisherigen erneut.

In Murten, dem Hauptort des Seebezirks, treten alle sieben bisherigen Gemeinderätinnen und Gemeinderäte erneut an. Unter den insgesamt 23 Kandidierenden auf vier Listen sind zehn Frauen.

Im Gemeinderat von Düdingen zeichnet sich dagegen ein Umbruch ab: Nur drei der sieben Bisherigen kandidieren erneut. Zur Wahl stellen sich acht Frauen und 14 Männer.

In rund der Hälfte aller Gemeinden in den deutschsprachigen Bezirken See und Sense gibt es genau so viele Kandidierende wie Sitze. Eine stille Wahl gibt es nicht, es sind mit dieser Ausgangslage grundsätzlich alle volljährigen Bürgerinnen und Bürger wählbar. Ein Amtszwang besteht im Kanton Freiburg aber nicht.

Ein Novum gab es in der Sensler Gemeinde Plasselb: Dort wurde gar keine offizielle Kandidatur eingereicht. Einige Bisherige dürften aber weitermachen. Die Gemeinde will mit den Wahlunterlagen eine Wahlempfehlung veröffentlichen.

Abstimmungsdossier

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Abstimmungen, SRF 1, 8.3.2026, 12 Uhr ; 

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