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Abstimmungen Kanton Graubünden Resultate aus Bündner Gemeinden von A-Z

Im Kanton Graubünden fanden diverse kommunale Abstimmungen und Wahlen statt. Hier finden Sie die wichtigsten Ergebnisse. Die Ergebnisse sind nach Gemeinden alphabetisch geordnet. Die Aufzählung ist nicht abschliessend.

Albula

Manuela Gebert heisst die neue Präsidentin der Gemeinde Albula. Sie übernimmt die Nachfolge von Daniel Albertin. Er wurde aufgrund des Bergsturzes in Brienz auch ausserhalb Graubündens bekannt. Das Dorf gehört zur Gemeinde Albula. Manuela Gerbert war die einzige offizielle Kandidatin für das Gemeindepräsidium. Sie erhielt 332 von insgesamt 405 Stimmen. Die Juristin ist in Thun geboren, im Berner Jura und in Schaffhausen aufgewachsen, führt in Bern eine Anwaltskanzlei, hat ihren Hauptwohnsitz aber im Kanton Graubünden.

Chur

In der Stadt Chur dürfen künftig keine Feuerwerksraketen mehr gezündet werden. Das Stimmvolk hat mit 82 Prozent einer Änderung des Polizeigesetzes zugestimmt. Damit ist das Abbrennen von lärmendem Feuerwerk verboten. Weiterhin erlaubt bleibt Feuerwerk, das geräuscharm und am Boden gezündet werden kann, zum Beispiel Vulkane. Für Veranstaltungen kann die Stadtpolizei Ausnahmen bewilligen.

Davos

In Davos kann die Nachtloipe saniert werden. 75 Prozent der Stimmberechtigten sprachen sich für den nötigen Kredit von 6.5 Millionen Franken aus. Mit dem Geld kann die Beschneiungsanlage und die Beleuchtung der Langlaufstrecke erneuert werden. Die Davoser Nachtloipe gibt es seit dem Jahr 1981.

Lumnezia

Auf und rund um den Piz Mundaun kann die touristische Infrastruktur ausgebaut werden. Die Stimmbevölkerung der Gemeinde Lumnezia hat drei Vorlagen im Gesamtumfang von knapp 25 Millionen Franken zugestimmt. Die Infra Mundaun AG kann damit unter anderem die Beschneiungsanlagen ausbauen. Geplant sind zudem Erlebniswege, ein Kletterturm, ein Velo-Park sowie neue Mountainbike-Strecken. Die Infra Mundaun AG wurde 2019 von den Gemeinden Lumnezia und Obersaxen Mundaun sowie den Bergbahnen gegründet.

St. Moritz

Im Rennen um das Gemeindepräsidium kommt es zu einem zweiten Wahlgang. Keiner der drei Kandidierenden erreichte das absolute Mehr. Der Parteilose Adriano Iseppi kam im ersten Wahlgang auf die meisten Stimmen, 643. Isabel Wenger (Next Generation) kam auf 441, der Parteilose Sebastian Bahner auf 320 Stimmen. Der zweite Wahlgang findet am 19. Juli statt.

Abstimmungsdossier

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Legende: SRF

News und Hintergründe zu den Abstimmungen vom 14. Juni 2026.

Regionaljournal Ostschweiz, 14.6.2026 ; 

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