Wie lange dauerte die historische Hitzewelle – und wen traf es am härtesten? Diese täglich aktualisierte Übersicht zeigt für 149 Messstationen von Meteo Schweiz, wie sich Hitzetage (Maximaltemperatur über 30 Grad Celsius) und Tropennächte (Minimaltemperatur nicht unter 20 Grad Celsius) aneinanderreihen. Je länger die Reihe, desto höher die Hitzebelastung in der Gegend.
Die längste gemessene Hitzewelle war 2006 in Sitten mit 18 Hitzetagen am Stück. Für Bern, Zürich und Luzern wurden bisher jeweils 11 Hitzetage am Stück gemessen, alle im Hitzesommer 2003. Die meisten dieser Rekorde wurden inzwischen gebrochen.
Höhere Belastung durch höhere Luftfeuchtigkeit
Nicht nur, wie heiss es ist, auch die Luftfeuchtigkeit vor Ort beeinflusst, wie belastend Hitze wahrgenommen wird. Feuchte Luft bremst die Verdunstung von Schweiss. Das ist die wichtigste Kühlung des Körpers. Bei erhöhter Luftfeuchtigkeit fühlt sich die Luft drückender an und der Körper überhitzt schneller. Die Schwülekarte von SRF Meteo zeigt, wo die hohen Temperaturen auf hohe Luftfeuchtigkeit treffen.