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Im Kanton Graubünden 21 Bäume aus Spass gefällt – drei Jugendliche angezeigt

  • Drei Schweizer Jugendliche fällten im Kanton Graubünden illegal 21 Bäume.
  • Die Täter sind geständig, sie wollten «ausprobieren».

Drei Jugendliche haben innerhalb von zwei Tagen 21 Bäume in einem Wald im bündnerischen Versam illegal gefällt. Die Tat geschah zwischen Ende März und Anfang April, wie die Kantonspolizei Graubünden mitteilte. Die Täter, drei Schweizer im Alter von 16, 17 und 18 Jahren, sind geständig. Sie werden nun angezeigt.

«Einfach aus Spass»

Bei den gefällten Bäumen im Lengwald handelte es sich um Fichten, Föhren, Buchen und Tannen, die Teil eines Waldentwicklungsplans waren. Damit sollten die Biodiversität und der Lebensraum für das Auerwild gefördert werden.

Aus dem Holz Profit schlagen wollten die Jugendlichen nicht. Gemäss eigenen Aussagen wollten sie «Baumfällen mit Motorsäge und Axt ausprobieren», heisst es von der Kantonspolizei weiter. Gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte eine Polizeisprecherin, die Täter hätten «einfach aus Spass» gehandelt.

Die Polizei kam den Delinquenten auf die Spur, weil ein Mann beobachtete, wie sich die Jugendlichen an den Bäumen zu schaffen machten. Dieser habe sich wichtige Details gemerkt, sodass die Polizei die drei Täter ausfindig machen konnte. Sie müssen sich nun vor der Jugend- bzw. Staatsanwaltschaft verantworten.

Regionaljournal Ostschweiz und Graubünden, 21.4.2026, 6:31 Uhr ; 

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