- Der Schweizer Zoll hat im Thurgau einen Lieferwagen mit 40 Bienenvölkern gestoppt.
- Weil eine entsprechende Importgenehmigung fehlte, wurde dem Fahrer und seinen Bienenvölkern die Einreise verweigert.
- Der Fahrer habe deshalb eine Busse von mehreren hundert Franken zahlen müssen.
Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) haben am 5. Juli einen Lieferwagen mit 40 Bienenvölkern beim Grenzübergang Tägerwilen gestoppt. Weil die Bienen nicht für die Einfuhr angemeldet waren und eine Importgenehmigung fehlte, wurde dem Fahrer die Einreise in die Schweiz verweigert. Der 40-jährige Fahrer aus Polen transportierte die Insekten in Holzkisten im Laderaum eines Lieferwagens mit Schweizer Kennzeichen, schrieb das BAZG in einer Mitteilung.
Ein Teil der Bienen im Wert von mehreren tausend Franken flog frei im Laderaum herum. Für die Einfuhr von Bienenvölkern in die Schweiz gelten gemäss Mitteilung tierseuchenrechtliche Bestimmungen. Ein Import muss deshalb im Voraus beim zuständigen kantonalen Veterinäramt angemeldet werden. Der Fahrer musste eine Busse in der Höhe von mehreren hundert Franken bezahlen.