- Rund 50 Demonstrationen haben schweizweit stattgefunden, unter dem Motto «Jobs und Löhne verteidigen – Nein zur Abschottung».
- Allein in der Stadt Zürich haben sich Tausende Demonstrierende zum Tag der Arbeit versammelt.
- Im Nachgang der offiziellen 1.-Mai-Kundgebung in Zürich gab es eine unbewilligte Nachdemonstration, an der es zu Ausschreitungen gekommen ist.
Auf dem Zürcher Helvetiaplatz waren Fahnen mit kommunistischen Motiven, Vertretungen der SP, der Gewerkschaften Unia und Syna, aber auch kurdische, tamilische und weitere Gruppierungen zu sehen. Die Organisatoren zählten 15'000 Teilnehmende. Als die Abschlusskundgebung begann, waren noch viele Gruppen unterwegs.
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Bild 1 von 11. Bei der Tramhaltestelle Helvetiaplatz zündeten einige Personen einen Einkaufswagen mit Inhalt an. Bildquelle: KEYSTONE/Claudio Thoma.
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Bild 2 von 11. Im Nachgang der offiziellen 1.-Mai-Kundgebung in der Stadt Zürich ist es zu einer unbewilligten Nachdemonstration gekommen. Die Polizei setzte Wasserwerfer ein. Bildquelle: SRF.
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Bild 3 von 11. Am Tag der Arbeit haben Tausende auf den Strassen der Stadt Zürich demonstriert. Bildquelle: KEYSTONE/Claudio Thoma.
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Bild 4 von 11. Demonstrierende versammeln sich am Helvetiaplatz in Zürich zum traditionellen 1.-Mai-Umzug. Bildquelle: KEYSTONE/Claudio Thoma.
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Bild 5 von 11. Die Organisatoren der Demonstration in Zürich zählten 15'000 Personen. Der offizielle Umzug führte vom Helvetiaplatz durch die Innenstadt zum Sechseläutenplatz. Bildquelle: KEYSTONE/Claudio Thoma.
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Bild 6 von 11. Die grosse Kundgebung verlief weitgehend friedlich. Jedoch lösten sich aus einer grossen Gruppierung von linksextremen Organisationen Vermummte, die Wände und Schaufenster versprayten. Bildquelle: KEYSTONE/Claudio Thoma.
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Bild 7 von 11. Die Stadtpolizei in Zürich war mit einem grösseren Aufgebot präsent. Bildquelle: SRF.
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Bild 8 von 11. Auch in Biel gab es eine Demonstration zum 1. Mai. Bildquelle: KEYSTONE/Anthony Anex.
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Bild 9 von 11. Rund 50 Demonstrationen waren schweizweit geplant, unter dem Motto «Jobs und Löhne verteidigen – Nein zur Abschottung». Bildquelle: KEYSTONE/Claudio Thoma.
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Bild 10 von 11. In der Stadt Zürich ist es am Nachmittag zu einer unbewilligten Nachdemonstration gekommen. Bildquelle: SRF.
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Bild 11 von 11. Die Stadtpolizei Zürich ist mit einem Grossaufgebot vor Ort. Neben Kräften in Vollschutzausrüstung kommen auch Spezialfahrzeuge, darunter ein Wasserwerfer sowie Sperrgitterfahrzeuge, zum Einsatz. Bildquelle: SRF.
Die grosse Kundgebung verlief weitgehend friedlich. Unterwegs kam es aber zu vereinzelten Sachbeschädigungen. Aus einer grossen Gruppierung von linksextremen Organisationen lösten sich Vermummte an der Bahnhofstrasse. Sie versprayten Wände und Schaufenster, zündeten Böller und Pyros.
Die Polizei sicherte die Route unter anderem mit einem Wasserwerfer. Aus dem «revolutionären Block» flogen Gegenstände in Richtung der Polizisten und die Menge skandierte Anti-Polizei-Parolen.
Im Nachgang der offiziellen Kundgebung in der Stadt Zürich ist es zu einer unbewilligten Nachdemonstration gekommen. Zum ersten Mal seit Langem liess sie die Polizei zunächst gewähren. Mehrere Hundert Personen, darunter zahlreiche vermummte Teilnehmerinnen und Teilnehmer, bewegten sich teilweise in versprengten Gruppen durch Zürichs Strassen.
Zudem kam es an mehreren Orten zu Sachbeschädigungen. Unter anderem wurden mehrere Elektro-Leihvelos auf die Fahrbahn sowie in den Gleisbereich gelegt, um Verkehrswege gezielt zu blockieren.
Am Rand kam es auch zu einem Angriff auf einen Motorradpolizisten, woraufhin mehrere Beamte einschritten und den Angreifer stoppten. Die Polizei setzte auch vereinzelt Tränengas ein. Die Demonstrierenden aus dem linksautonomen Umfeld zündeten Pyros und Petarden.
Kopf der 1.-Mai-Kundgebung in Basel biegt unbewilligt ab
Die Demonstration anlässlich der Feierlichkeiten zum Tag der Arbeit am 1. Mai in Basel verlief ohne «grössere Zwischenfälle». Die Kantonspolizei Basel-Stadt schrieb von rund 2500 Teilnehmenden.
Statt geradeaus zum Marktplatz zu ziehen, bog der Kopf der Demonstration bei der Ankunft im Grossbasel nach 11 Uhr in die Schifflände ab – ein «unbewilligter Umweg», wie es aus einem Lautsprecher hiess. Kurz darauf flogen aus der Menge mit Farbe gefüllte Gegenstände auf das Hotel Trois Rois und hinterliessen Flecken auf der Fassade, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur Keystone-SDA vor Ort beobachtete. Die Spitze zog weiter zum Universitätsspital Basel, wo eine Rede gehalten wurde.
Berner Linke kämpfen am Tag der Arbeit gegen Abschottung
Auch im Kanton Bern zelebrierten Linke und Gewerkschaften den Tag der Arbeit. Markige Worte gegen die Volksinitiative «Keine 10-Mio-Schweiz» der SVP prägten vielerorts die Ansprachen.
Zudem haben Linksaussen-Gruppierungen zum «revolutionären 1. Mai» in Bern aufgerufen. Der unbewilligten Kundgebung schlossen sich rund tausend Menschen an, wie ein Korrespondent der Nachrichtenagentur Keystone-SDA berichtete. Die Polizei hielt sich bei der Besammlung der Demonstrierenden im Rosengarten im Hintergrund.