Zuzüger aus dem Ausland wohnen enger
Wie wohnen die Zuzügerinnen und Zuzüger? Auch das verraten die Daten. Menschen, die aus dem Ausland in die Schweiz ziehen, ähneln in vielerlei Hinsicht Umzügerinnen und Umzügern, die innerhalb der Schweiz den Wohnort wechseln: Sie sind im Schnitt Anfang 30 und ziehen meist in ein Mehrfamilienhaus.
Es zeigen sich jedoch Unterschiede, die sich unabhängig davon beobachten lassen, ob es sich um städtische, ländliche oder dazwischenliegende Gemeinden handelt: Zuwanderinnen und Zuwanderer wohnen generell auf engerem Raum als inländische Umzüger. Das betrifft sowohl die absolute Wohnfläche als auch – noch deutlicher – die Fläche pro Person.
Gezeigt sind hier die durchschnittlichen Werte für Zuzüger in städtisches Gebiet – hierhin ziehen knapp 80 % aller ausländischer und über 60 % der inländischen Zuzüger. Auf dem Land und im periurbanen Raum sind die Wohnungen im Durchschnitt grösser, doch die Unterschiede bleiben.
Ausnahme Genferseeregion
Gemeinden, in denen die Zugezogenen aus dem Ausland pro Kopf mehr Wohnfläche haben als die inländischen, sind selten. Eine Ansammlung davon gibt es in der Genferseeregion in kleineren, luxuriösen Vororten Genfs – die Diplomatenstadt selbst gehört jedoch nicht dazu.
Besonders wenig Fläche pro Person haben die Zugezogenen aus dem Ausland dagegen häufiger in kleinen Deutschschweizer Gemeinden in der Nähe von Industriearbeitsplätzen.