In den drei Glarner Gemeinden stehen am 8. März Gesamterneuerungswahlen an.
Glarus Nord: Gemeindepräsident wird herausgefordert
SVP-Gemeindepräsident Fritz Staub ist umstritten. Alle anderen Parteien äusserten sich kritisch über ihn und seine Führung. Nun tritt mit Landrat Samuel Zingg von der SP ein Gegenkandidat an.
Auch beim Gemeinderat wird es spannend: Für die sechs Sitze stellen sich vier Bisherige und sechs Neue zur Wahl. Sitze erobern wollen die SP, die Grünen, die GLP und die FDP. Die SVP will ihre zwei Sitze verteidigen. Die Mitte verzichtet auf ihren dritten Sitz, schickt aber zwei Bisherige ins Rennen.
Glarus Süd: Keine Kandidatur für das Gemeindepräsidium
Gemeindepräsident Hansruedi Forrer von der SP tritt nicht mehr an. Die Naturkatastrophe im Gebiet Wagenrunse in Schwanden habe ihn enorm viel Kraft gekostet, sagte er gegenüber der Zeitung «Glarner Nachrichten» zu den Gründen. Eine Kandidatin oder einen Kandidaten für den frei werdenden Sitz gibt es bisher nicht.
Für den sechsköpfigen Gemeinderat von Glarus Süd kandidieren fünf Bisherige und zwei Neue.
Glarus: Es wird kein Sitz frei
In der Gemeinde Glarus treten alle Gemeinderäte – und auch Gemeindepräsident Peter Aebli (FDP) – wieder an. Zu Diskussionen führte zuletzt das Sparprogramm, das unter anderem die Schliessung der Stadtbadi vorsah.