- Für das Weltwirtschaftsforum (WEF) strömen Wirtschaftsführer und Regierungschefs aus aller Welt nach Davos.
- Das diesjährige WEF trägt das Motto «A Spirit of Dialogue». Das Hauptprogramm beginnt am Dienstag.
- Im Fokus steht der Besuch von US-Präsident Donald Trump und seine Rede am Mittwoch. Viele Staatschefs erhoffen sich ein direktes Treffen mit ihm.
- Verteidigungsminister Martin Pfister hat am Montagabend die für das WEF mobilisierten Truppen in Davos besucht. Die Armee unterstützt die Polizei mit 5000 Soldaten.
Themen in diesem Newsticker
- Bundesrat Martin Pfister besucht die Truppen in Davos
- WEF-Direktor Zwinggi muss wegen Swissness verlängern
- Internationaler Korrespondent: «Widersprüche von Davos»
- Deutscher Kanzler Merz erwartet Treffen mit Trump am Mittwoch
- Weniger Flugbewegungen in Altenrhein wegen Nebel
- Streit wegen Grönland: Dänemark sagt Teilnahme in Davos ab
- Iranischer Aussenminister kommt nicht zum WEF
- Dänischer Minister sagt WEF-Teilnahme ab
- Spanischer Premierminister Sánchez sagt WEF-Teilnahme ab
- Newsticker zum diesjährigen World Economic Forum in Davos
Die denkwürdigsten Momente des WEF
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Bild 1 von 13. 1988: «Davos Declaration». Seit der Gründung des Weltwirtschaftsforums 1971 wird die Weltpolitik immer wieder Thema – auch 1988. Damals gelang es in Davos, zwischen der Türkei und Griechenland Frieden auszuhandeln. (v.l.n.r.: Alt Bundesräte Kurt Furgler und Jean-Pascal Delamuraz, griechischer Premier Andreas Papandreou und der türkische Ministerpräsident Turgut Oezal). Bildquelle: KEYSTONE/Str.
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Bild 2 von 13. 1990: Lange getrennt, dann vereint. Nur wenige Monate nach dem Fall der Berliner Mauer trafen sich am WEF der deutsche Bundeskanzler Helmut Kohl und der neu gewählte DDR-Ministerpräsident Hans Modrow und diskutieren über die deutsche Wiedervereinigung. Bildquelle: KEYSTONE/EPA/ DPA/Rolf Haid.
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Bild 3 von 13. 1992: Mandela in Davos. Nicht mehr historisch, aber bemerkenswert: Das Treffen zwischen dem erst zwei Jahre zuvor freigelassenen Nationalhelden Nelson Mandela (rechts) und dem damaligen Präsidenten Südafrikas, Frederik Willem de Klerk. De Klerk sorgte als Funktionär des Apartheid-Regimes für dessen Abschaffung. Beide erhielten später den Friedensnobelpreis. Bildquelle: WEF.
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Bild 4 von 13. 2000: Clinton mit Cola. First things first: Zum ersten Mal in der Geschichte des WEF kommt mit Bill Clinton ein US-Präsident nach Davos. Bei seiner Ankunft braucht Clinton erstmal einen Schluck Coca-Cola. Auf der Rückreise isst er dann auch noch eine Pizza in der Autobahnraststätte Glarnerland. Bildquelle: KEYSTONE/Michele Limina.
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Bild 5 von 13. 2000: McDonald's-Fenster zerschlagen. Nicht nur Cola und Pizza machten in dieser Ausgabe des WEF Schlagzeilen. Demonstrierende verwüsteten eine McDonald’s-Filiale in Davos. Dies, um gegen die Globalisierung zu protestieren. Die Bilder gingen um die Welt. Bildquelle: Reuters.
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Bild 6 von 13. 2001: Schwere Ausschreitungen in Zürich. Ein Jahr später kam es in Zürich zu schweren Ausschreitungen. Rund Tausend teils vermummte Personen zogen durch das Bahnhofsviertel, steckten Autos und Container in Brand, schlugen Schaufenster ein und attackierten Ordnungskräfte. Die Polizei setzte Wasserwerfer, Tränengas und Gummigeschosse ein, etwa Hundert Demonstrierende wurden festgenommen. Bildquelle: KEYSTONE / Martin Ruetschi.
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Bild 7 von 13. 2001: Arafats Hassrede. Hoffnung auf Frieden in Nahost zerschlagen: Israels Präsident Shimon Peres und Palästinenserführer Jasser Arafat trafen sich am WEF, um eigentlich einen Durchbruch der Verhandlungen zu verkünden. Doch Arafat hielt eine Hassrede. Peres sagte später: «Ich habe gehofft, an eine Hochzeit zu kommen, und ich sehe, dass ich an einer Scheidung teilnehme.». Bildquelle: KEYSTONE/Michele Limina.
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Bild 8 von 13. 2002: Zu Gast in New York. Wegen der Terroranschläge vom 11. September wird das WEF erstmals in seiner Geschichte nicht in Davos, sondern in New York veranstaltet, um gemäss Veranstalter Solidarität mit den USA und den Menschen in der Stadt zu zeigen. Auch Bedenken rund um die Sicherheit dürfte für die Verlegung eine Rolle gespielt haben. Bildquelle: AP Photo/Ed Bailey.
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Bild 9 von 13. 2009: Putins letzter WEF-Auftritt. Inklusive Seitenhieb an die USA nach der Finanzkrise 2008 sagte der russische Präsident Wladimir Putin bei seinem letzten Auftritt am WEF: «Nun hat genau diese Wall Street ihren einstigen Stolz verloren – die Investmentbanken. Und die Amerikaner müssen heute anerkennen, dass ihre Verluste grösser sind als die Gewinne der letzten 25 Jahre.». Bildquelle: Keystone/VIRGINIA MAYO.
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Bild 10 von 13. 2016: Nordkorea ausgeladen. Am WEF sollte der Dialog mit Nordkorea wieder aufgenommen werden. Doch Aussenminister Ri Su-Yong und der Rest der Delegation wurden wenige Tage vor dem Anlass wieder ausgeladen. Der Grund dafür war ein Test von Atomraketen, den Nordkorea in der Woche zuvor durchgeführt hatte. Bildquelle: KEYSTONE/Laurent Gillieron.
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Bild 11 von 13. 2019: Greta Thunberg erstmals am WEF. Die 16-jährige Umweltaktivistin reiste mit dem Zug nach Davos. An einer Medienkonferenz appellierte sie an die Mächtigen: «Unser Haus steht in Flammen. (...) ich möchte, dass Ihr Panik habt und agiert, als stünde das Haus in Flammen. Weil es dies tut.». Bildquelle: Keystone/VALENTIN FLAURAUD.
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Bild 12 von 13. 2021: Erstes virtuelles WEF. Wegen der Corona-Pandemie wurde das WEF virtuell durchgeführt. Entsprechend wurde auch das Programm angepasst und abgespeckt. Dennoch nahmen zahlreiche Staatsoberhäupter aus China, Indien und Deutschland teil. Geplant war später ein physisches Treffen in Singapur. Doch das Virus verhinderte auch das. (Im Bild: WEF-Gründer Klaus Schwab). Bildquelle: KEYSTONE/Laurent Gillieron.
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Bild 13 von 13. 2022: Selenskis Remote-Rede. Wegen der Pandemie fand diese WEF-Ausgabe im Mai statt. Im T-Shirt live zugeschaltet aus Kiew forderte Selenski nach der russischen Invasion in der Ukraine Waffenlieferungen und Sanktionen gegen Russland. Darauf folgten minutenlange Standing Ovations. Bildquelle: GETTY/Bloomberg.
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