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200 Doppelstock-Züge Stadler Rail zieht Rekurs gegen SBB-Zugauftrag zurück

  • Der Schweizer Zughersteller Stadler zieht seinen Rekurs gegen die Vergabe eines Grossauftrags der SBB über 200 Doppelstock-Züge zurück.
  • Das Unternehmen akzeptiert damit den Zuschlag an Siemens, wie Stadler mitteilte.

Stadler hatte die Ausschreibung verloren und daraufhin Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht eingereicht. Ziel war eine unabhängige Überprüfung des Entscheids. Die im Verfahren erhaltenen Unterlagen vom Gericht seien jedoch stark geschwärzt und lieferten keine ausreichende Transparenz, hielt Stadler fest.

Spuler bedauert Entscheid nach wie vor

Die Dokumente zeigten aber, dass die SBB ihren Bewertungsspielraum zugunsten von Siemens genutzt habe. Da entscheidende Informationen fehlten, sieht Stadler keine Grundlage für eine Weiterführung des Verfahrens und zieht den Rekurs per 7. April zurück.

Stadler-Verwaltungsratspräsident Peter Spuhler bedauert den Entscheid nach wie vor. «Wir müssen diesen aber aufgrund der uns vorliegenden Informationen akzeptieren», wurde der Firmenchef in der Mitteilung zitiert. «Stadler richtet den Fokus auf die Weiterführung der langjährigen und erfolgreichen Zusammenarbeit mit der SBB.»

SRF 4 News, 6.4.2026, 19 Uhr ; 

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