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Erstes Quartal Swiss im Aufwind – trotz Iran-Krieg

  • Die Swiss war zum Jahresstart im Aufwind.
  • Der Umsatz stieg ganz leicht um 0.3 Prozent auf 1.22 Milliarden Franken.
  • Zudem konnte die Lufthansa-Tochter laut Mitteilung den Betriebsgewinn auf 30.0 Millionen verbessern, nach 3.3 Millionen im Vorjahr.

Dabei hat die Swiss paradoxerweise vom Ausbruch des Iran-Kriegs Ende Februar Rückenwind erhalten. Auf einzelnen Strecken habe das kurzfristig zu mehr Nachfrage geführt, vor allem auf den Strecken nach Asien, teilte die Swiss am Mittwoch in einem Communiqué mit. In der Folge seien dort die Durchschnittserlöse gestiegen.

Höhere Treibstoffkosten schlagen allmählich durch

Gleichzeitig seien die höheren Treibstoffkosten noch nicht voll durchgeschlagen, weil sich Marktpreisveränderungen erst mit einem gewissen Zeitverzug auf das Ergebnis der Swiss auswirken würden, erklärte Finanzchef Dennis Weber. Diese Kombination habe zu einem sehr starken März und damit zu einem soliden Quartal geführt, das allerdings nur bedingt aussagekräftig sei.

Lufthansa will Gewinn trotz Iran-Krieg deutlich steigern

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Die Lufthansa will dem Iran-Krieg, den gestiegenen Kerosinpreisen und den Streiks ihrer Beschäftigten in diesem Jahr trotzen. Der operative Gewinn vor Sonderposten (bereinigtes Ebit) soll den Vorjahreswert von 1.96 Milliarden Euro weiterhin deutlich und damit um mehr als zehn Prozent übertreffen, wie das Unternehmen am Mittwoch in Frankfurt mitteilte.

Zwar dürfte die Kerosinrechnung gegenüber der ursprünglichen Planung um 1.7 Milliarden auf 8.9 Milliarden Euro steigen. Vorstandschef Carsten Spohr will dies mit höheren Ticketerlösen, einer besseren Auslastung und Einsparungen auffangen. Das Flugangebot soll dabei statt um vier Prozent nur um höchstens zwei Prozent wachsen.

Zum Start ins Jahr konnte die Lufthansa ihren saisontypischen Verlust immerhin verringern. Im ersten Quartal stieg der Umsatz im Jahresvergleich um acht Prozent auf 8.75 Milliarden Euro. Der bereinigte operative Verlust ging trotz der Belastung durch einen Streik um 15 Prozent auf 612 Millionen Euro zurück und fiel damit besser aus als von Analysten im Schnitt erwartet. Unter dem Strich schrumpfte der Fehlbetrag sogar um ein Viertel auf 665 Millionen Euro.

«Im zweiten Quartal werden die Belastungen im Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt jedoch deutlich steigen», sagte Weber. «Hätten wir im März bereits die Treibstoffpreise bezahlen müssen, die wir für April und die kommenden Monate erwarten, hätte sich ein deutlich anderes Quartalsergebnis ergeben.»

Steigendes Flugzeug mit SWISS-Logo am blauen Himmel.
Legende: Getty Images iStock

Aktuell sei der Kerosinpreis annähernd doppelt so hoch wie vor dem Iran-Krieg. «Im April haben wir die Auswirkungen bereits deutlich gespürt, obwohl wir durch Preisabsicherungen (im Fachjargon ‹Hedging› genannt) teilweise vor steigenden Kerosinpreisen geschützt sind», sagte Weber.

Die Swiss beförderte im ersten Quartal knapp 3.7 Millionen Passagiere und damit 0.4 Prozent weniger als im Vorjahr. Insgesamt führte die Swiss rund 29'600 Flüge durch. Das waren 7.1 Prozent weniger als vor einem Jahr.

SRF 4 News, 6.5.2026, 7:30 Uhr ; 

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