Rund 19.5 Millionen Schokoladenhasen wurden dieses Jahr für den Schweizer Markt produziert – deutlich weniger als vergangenes Jahr. 2025 waren es laut dem Branchenverband Chocosuisse 23 Millionen Schokoladenhasen. Nicht zuletzt wegen der hohen Kakaopreise ging der Konsum von Schokolade vergangenes Jahr zurück.
Osterhasen werden nicht eingeschmolzen
Dass Schokoladenhasen, die nicht verkauft würden, eingeschmolzen und daraus Samichläuse gemacht würden, sei eine «Urban Legend», die sich hartnäckig halte, sagt ein Migros-Sprecher.
Bei der Migros würde beinahe sämtliche Osterschokolade noch vor Ostern verkauft, da die nachgefragten Mengen anhand von Erfahrungswerten ziemlich genau vorausgeplant werden könnten.
Was übrig bleibt, wird im Preis reduziert
«Nicht verkaufte Ware wird im Anschluss an die Feiertage stark vergünstigt angeboten oder Mitarbeitenden abgegeben», teilt Migros mit. Ähnlich äussert sich Aldi Suisse: Restbestände im Ostergeschäft würden in der Regel gering ausfallen.
Was übrig bleibe, werde bis zu 50 Prozent im Preis reduziert: «Produkte, die wir trotz Rabattierung nicht verkaufen können, werden nicht eingeschmolzen, sondern – wo immer möglich – karitativen Organisationen und Foodsave-Vereinen kostenlos zur Verfügung gestellt.» Coop macht es ebenso und auch Volg: «Sämtliche Restbestände in den Läden werden diese und nächste Woche zum halben Preis ausverkauft.»
Die wenigen verbliebenen Osterprodukte können unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu einem symbolischen Preis erwerben.
Auch bei der Confiserie Sprüngli bleibe kaum etwas unverkauft. «Die wenigen verbliebenen Osterprodukte können unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu einem symbolischen Preis erwerben», schreibt Sprüngli. Es werde nichts eingeschmolzen oder anderweitig weiterverarbeitet.