- Der Uhrenkonzern Swatch hat im vergangenen Jahr deutlich weniger Umsatz und Gewinn erzielt.
- Der Gewinn brach um knapp 89 Prozent ein – von 219 auf 25 Millionen Franken.
- Bereits 2024 hatte Swatch einen massiven Rückgang erlitten.
- Trotz Ergebniseinbruch gibt es für die Aktionäre eine stabile Dividende.
Der Umsatz sank 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 5.9 Prozent auf 6.28 Milliarden Franken, wie Swatch mitteilte. Um Währungseinflüsse bereinigt und im Vergleich zum Vorjahr nahmen die Verkäufe um 1.3 Prozent ab.
Der Betriebsgewinn brach von 304 Millionen auf 135 Millionen Franken ein. Das führte zu einer Marge von lediglich noch 2.1 Prozent nach 4.5 Prozent im Jahr 2024. Unter dem Strich blieb ein Reingewinn von 25 Millionen – was ein Minus von 89 Prozent bedeutet. Analysten hatten im Durchschnitt 127 Millionen erwartet.
Die Gründe für den schleppenden Verkauf von Uhren sind vor allem in China und Asien zu suchen. Das Uhrengeschäft in Asien war schon im ersten Halbjahr nicht berauschend. Nun ist auch das Gesamtjahr negativ.
Den Aktionären will Swatch eine zum Vorjahr unveränderte Dividende in Höhe von 4.50 Franken je Inhaberaktie auszahlen. Die Analystengemeinde hatte mit lediglich 3.43 Franken gerechnet.
Keine Entlassungen
Entlassungen will Swatch trotz des schwachen Ergebnisses keine vornehmen. Es sei auch bewusst darauf verzichtet worden, Kurzarbeitsentschädigungen zu beantragen. Dabei wäre der mögliche Jahresbetrag laut Swatch «erheblich» gewesen.
In der Tat nahm 2025 der Personalbestand auf Konzernebene nur um 2.1 Prozent ab – und zwar via natürliche Fluktuationen. Insgesamt beschäftigte die Swatch Group per Ende des letzten Jahres 31'796 Personen.
Positiver Blick in die Zukunft
Mit Blick auf den weiteren Geschäftsverlauf gibt man sich bei Swatch zuversichtlich: Das sehr positive Momentum des zweiten Halbjahres und die Beschleunigung im letzten Quartal hätten sich im Januar 2026 in allen Preissegmenten fortgesetzt, hiess es. Der Bieler Uhrenkonzern will deshalb auch die Produktionskapazitäten aufrecht erhalten.
Der Konzern erwartet für 2026 eine «sehr positive Entwicklung von Umsatz und Volumen». Die Profitabilität soll sich substanziell verbessern.