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US-Notenbank Fed hält den Leitzins weiter stabil – letzter Auftritt von Powell

  • Die US-Notenbank belässt den Leitzins unverändert.
  • Die Zinsspanne bleibt bei 3.5 bis 3.75 Prozent, wie der Zentralbankrat der Federal Reserve (Fed) in Washington mitteilte.
  • Fed-ChefJerome Powell, der Mitte Mai sein Amt abgibt, wird in Kürze vor die Medien treten und zum letzten Mal den Zinsentscheid erläutern.

Der Iran-Krieg hat die Inflation in den USA angeheizt, womit Zinssenkungen vorerst als unwahrscheinlich gelten. Diese werden von US-Präsident Donald Trump immer wieder gefordert. Mit Spannung blicken die Finanzmärkte auf den anstehenden Wechsel an der Spitze der Zentralbank, da Fed-Chef Jerome Powell Mitte Mai regulär aus dem Amt scheidet.

Fed-Chef Jerome Powell am Rednerpult mit US-Flagge im Hintergrund.
Legende: REUTERS/Kevin Lamarque

Sein designierter Nachfolger Kevin Warsh, der eine erste Hürde im Bestätigungsverfahren im Senat genommen hat, will die Notenbank reformieren. Zugleich gelobte er, ihre Unabhängigkeit zu wahren.

Senat kann über Kevin Warsh abstimmen

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Der von US-Präsident Donald Trump nominierte Kandidat für den Fed-Chefposten, Kevin Warsh, hat die erste Hürde auf dem Weg an die Spitze der Notenbank genommen. Der zuständige Senatsausschuss gab am Mittwoch grünes Licht im Bestätigungsverfahren. Damit kann das Plenum des Senats über diese Personalie abstimmen.

Eine Zustimmung der von Trumps Republikanern dominierten Parlamentskammer gilt als wahrscheinlich. Lange war jedoch unklar, ob Warsh die erste Hürde rechtzeitig nehmen würde, um den im Mai regulär aus dem Amt scheidenden Jerome Powell ablösen zu können. Doch der republikanische Senator Thom Tillis gab jüngst seinen Widerstand gegen eine Bestätigung auf.

Zuvor hatte das US-Justizministerium seine Ermittlungen gegen Powell im Zusammenhang mit der Renovierung des Fed-Hauptsitzes in Washington eingestellt. Dies hatte Tillis zur Voraussetzung dafür gemacht, dass er der Personalie Warsh zustimmen könne. Powell hatte die Ermittlungen als Vorwand bezeichnet, um ihn zinspolitisch unter Druck zu setzen.

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