Buchweizen – Aus Asiens Steppen nach Europa

Buchweizen ist kein Getreide, sondern ein Knöterichgewächs, das erst im Mittelalter aus dem Morgenland ins Abendland gelangte und deshalb auch auf Deutsch Heidenkorn und auf Italienisch grano saraceno genannt wird.

Ausgeschütteter Buchweizen mit Holzlöffel.
Bildlegende: Buchweizen ist ein Pseudogetreide. Colourbox

Auch wenn Buchweizen kein Getreide ist, so diente er in höher gelegenen Gebieten des Alpenraums als Getreideersatz. Da Buchweizen aber kein Gluten enthält, kann Buchweizenmehl nur zusammen mit anderen Mehlarten zu Brot, Teigwaren oder Pfannkuchen verarbeitet werden.

Buchweizen ist meist als Mehl in kulinarischen Spezialitäten verschiedenster Länder enthalten. So werden aus Buchweizenmehl in Russland Blinis, in Frankreich Gallettes und Crêpes und in Japan Soba-Nudeln zubereitet. Und natürlich im Puschlav und im Veltlin die traditionellen Buchweizennudeln, die Pizzoccheri.

Redaktion: Rudolf Trefzer