«Topten»: Wie es ein Kühlschrank in die Hitparade schafft

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  • «Topten»: Wie es ein Kühlschrank in die Hitparade schafft

    Wer beim Geräte-Kauf Wert auf Energie-Effizienz legt, erhält seit elf Jahren Hilfe im Internet: Die Seite topten.ch listet die effizientesten Geräte auf.

    Hinter dieser Plattform stehen verschiedene Organisationen im Energie- und Konsumbereich sowie Experten, die recherchieren, messen und auswerten.

    «Espresso» hat die «Topten»-Verantwortlichen im Testzentrum an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Chur getroffen. Dort lässt «Topten» den Energieverbrauch von Leuchten, Kaffeemaschinen und Settop-Boxen messen.

    Andere Geräte untersucht man stichprobenweise, andere gar nicht. Für Kühlschränke zum Beispiel wäre der Messaufwand laut «Topten» zu gross, ausserdem gebe es hier genaue Messnormen und amtliche Vorgaben. Bei solchen Geräten rechnet «Topten» die Energie-Effizienz aber nach. Nicht selten gebe es dabei Differenzen. Gespräche würden hier aber Klarheit bringen, heisst es bei «Topten». Und gelegentlich könne man den Herstellern auch Tipps geben.

    Tobias Fischer

  • Wo Wasabi draufsteht...

    Das Amt für Verbraucherschutz des Kantons Aargau hat Wasabi-Produkte unter die Lupe genommen. Von 17 Proben mussten 15 beanstandet werden. In den meisten Fällen waren die Produkte falsch deklariert. Sechs Produkte enthielten gar kein echtes Wasabi, sondern Meerrettich oder Senf.

     

    Weitere Proben enthielten lediglich Wasabi-Aroma und waren dafür charakteristisch grün eingefärbt. Auch hier war die Nennung «Wasabi» laut dem Amt für Verbraucherschutz täuschend und nicht zulässig. Die Hersteller und Importeure sind aufgefordert worden, die Deklaration entsprechend anzupassen.

    Matthias Schmid

  • Berufstätige Eltern: Wer kümmert sich um das kranke Kind?

    «Espresso»-Hörerin Ursula Feiss arbeitet Teilzeit, ihr Mann arbeitet 100 Prozent. Das gemeinsame Kind war in letzter Zeit ein paar Mal krank. Frau Feiss ist jeweils zu Hause geblieben und hat das Kind betreut. Ihr Arbeitgeber fordert nun, dass nächstes Mal der Vater zu Hause bleiben soll.

    Laut Rechtsexpertin Doris Slongo darf dies der Arbeitgeber nicht verlangen. Ob die Mutter oder der Vater das kranke Kind betreut, ist alleinige Angelegenheit der Eltern. Frau Feiss arbeitet Teilzeit und ist unter der Woche mehr mit dem Kind zusammen als ihr Mann. Es ist deshalb naheliegend, dass sie im Krankheitsfall zu Hause bleibt.

    Matthias Schmid