Wolfram Eilenberger

«Nicht im Kopf eines einzelnen Menschen entsteht und lebt die Wahrheit, sondern sie entsteht zwischen Menschen, die gemeinsam, in dialogischer Kommunikation, nach ihr suchen», sagte der russische Literaturwissenschaftler Michail Bachtin, über den Wolfram Eilenberger promoviert hat.

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Eilenberger liebt es, mit Menschen in einen Dialog zu treten und dabei verschiedene Perspektiven zu beleuchten. Er nennt es das Ideal der Vielstimmigkeit. Auch als Chefredakteur des «Philosophie Magazin» setzt er auf das Vergnügen der Vielfalt und Konfrontation. Er nimmt die existenziellen, menschlichen Fragen ernst, aber auch die politisch brisanten und alltäglichen Sujets. So auch den Fussball. Als Inhaber einer DFB-Trainerlizenz schreibt er regelmässig die ZEIT ONLINE-Kolumne «Eilenbergers Kabinenpredigt».

Und weil der Kopf rund ist, damit das Denken seine Richtung ändern kann, hat Wolfram Eilenberger zahlreiche Bücher geschrieben: Von «Philosophie für alle, die noch was vorhaben» – ausgezeichnet mit dem Mindelheimer Philosophiepreis – über «Finnen von Sinnen. Von einem, der auszog, eine finnische Frau zu heiraten» bis hin zu «Tatort und die Philosophie. Schlauer werden mit der beliebtesten Fernsehserie».

Für die Sendung «Sternstunde Philosophie» springt er bei Bedarf immer wieder gerne als Moderator ein.

«  Was bringt es mir zu philosophieren? Eine erste Erwiderung darauf lautet: Wer die Erfahrung des Philosophierens schon einmal selbst gemacht hat, stellt diese Frage nicht mehr. Die philosophische Erfahrung spricht für sich. Sie ist ihr eigener Schatz und Preis. So auch die Sternstunde Philosophie. »

Wolfram Eilenberger