Bitcoin – Geld ohne Münz, ohne Banknoten und ohne Bank

Die Zukunft des Geldes ist eine Zukunft ohne Geld, wie wir es bisher kennen. «Bitcoin» heisst die neue Währung und sie kommt ohne Münzen, ohne Geldscheine und auch ohne Bank aus. Und nein, Bitcoin ist nicht gleich E-Banking. Was ist es dann? Der «Treffpunkt» klärt die Frage.

Die Stadt Zug ermöglicht ab heute als weltweit erste Stadt Gebührenzahlen per Bitcoin. Ein guter Moment für den «Treffpunkt», die wichtigsten Fragen rund um Bitcoin zu klären.

Es tönt wie E-Banking, aber Bitcoin ist nicht E-Banking im klassischen Sinn. Denn E-Banking ist der virtuelle Bank- oder Postschalter, aber es sind immer noch Franken und Rappen, die vom einen Konto auf das andere überwiesen werden.

Bei Bitcoin läuft alles anders. Bei Bitcoin gibt es keine Bank und kein Bankkonto. Es gibt nur eine Kontonummer und ein Passwort – und tausende von Computern rund um die Welt, die die Buchhaltung führen. Die Orte, wo diese Computer stehen nennt man Bitcoin-Minen. Sie ersetzen Bank, Schalter, Münz und Noten durch ein paar Mausklicks der Bitcoin-Nutzer.

Im «Treffpunkt» erklärt SRF-Digital-Redaktor Peter Buchmann, was genau hinter dem Begriff Bitcoin (soviel wie «digitale Münze») steckt, wie diese neue Geld-Welt funktioniert und ob wir schon bald alle alles mit Bitcoins bezahlen.

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Zug wird Bitcoin-Pionier

3:11 min, aus Schweiz aktuell vom 10.5.2016

Moderation: Christina Lang, Redaktion: Fredy Gasser