Klimaschutz beginnt beim Essen

«Du bist, was du isst»: Wieviel Klimaschutz darf und soll sein, wenn es ums Essen geht? Keine einfache Frage, die aber sehr wichtig ist. Ein Cheesburger hat beispielsweise die gleiche Wirkung auf das Klima, wie 500 Stunden Fernsehen. Der «Treffpunkt» auf den Spuren der nachhaltigen Ernährung.

Fleischauslage in einer Metzgerei.
Bildlegende: Fleisch gilt unter den Nahrungsmitteln als grosser «Klimasünder». Keystone

Unsere Nahrung belastet das Klima, keine Frage. Oft aber fehlt uns der Wille und das Wissen, ökologischer einzukaufen. Wem ist im Laden vor dem Fleischregal schon bewusst, dass zum Beispiel 1kg Schweinefleisch so viel CO2 verursacht wie 80kg Kartoffeln? Oder wer rechnet sich mit dem Einkaufskorb am Arm schon aus, dass ein Bio-Filet womöglich die schlechtere Klimabilanz haben könnte als ein konventionelles?

Ein Experiment zeigt, wie sich die Schweiz heute ernährt und stellt fest: Ein Grossteil von uns hätte durchaus ein Bewusstsein über die Umweltfolgen unserer Ernährung. Die Bereitschaft jedoch, das Einkaufsverhalten zu verändern, ist sehr tief. Zudem mangelt es oft am Wissen über die Umweltbelastung der eingekauften Produkten.

Im «Treffpunkt» diskutieren Experten über Klimabewusstes Einkaufen und Ideen, um die Umweltbilanz unserer Nahrung zu verbessern.

Moderation: Dani Fohrler, Redaktion: Samuel Schmid