Ü50 und ihr Kampf im Arbeitsmarkt

Die Gruppe der über 50-Jährigen ist die grösste Gruppe im Schweizer Arbeitsmarkt. Die Statistik sagt: Ihnen geht es verhältnismässig gut. Reale Verhältnisse zeigen jedoch: Sie haben es vielfach schwer, neue Stellen zu finden, respektive in Arbeit zu bleiben. Doch bleibt dies oft unerkannt.

Eine Hängeregistratur von oben, zwei ältere Hände blättern in den Dokumenten
Bildlegende: Erfahrene Hände, harte Arbeit: für über-50-Jährige ist es schwierig, eine neue Stelle zu finden Keystone

Der «Treffpunkt» sucht Antworten, wie sich ältere Arbeitnehmende für die Zukunft besser rüsten können. Denn diese Gruppe wird auch in den nächsten Jahren noch wachsen.

Zu zeigen, wie es ihnen wirklich geht, sei schwierig, sagt Daniel G. Neugart, der vor vier Jahren den Verband «SAVE 50Plus Schweiz – Schweizerischer Arbeitnehmer- und Arbeitslosenverband 50plus» gegründet hat.

«Viele ältere Arbeitnehmer schämen sich»

«Viele ältere Arbeitnehmer schämen sich, nach einem Stellenverlust aufs Arbeitsamt zu gehen», sagt Neugart. Stattdessen kämpften sie allein und mit Einsatz des eigenen Ersparten für eine neue Stelle. Deshalb seien reine Statistiken wenig aussagekräftig.

Mit den grossen Fragen um das grösste Arbeitnehmer-Segment sind die Ü50 nicht mehr ganz allein. Bereits zum dritten Mal diskutiert heute Dienstag die Nationale Konferenz für ältere Arbeitnehmende nationale Strategien.

Moderation: Dani Fohrler, Redaktion: Fredy Gasser